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Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr schon jetzt Mund-Nasen-Bedeckung tragen – Bayerns Gesundheitsministerin: Die sogenannte Maskenpflicht ab dem 27. April 2020 gilt ab sieben Jahren

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Menschen in Bayern dazu aufgerufen, wegen der Corona-Pandemie ab sofort insbesondere in SupermĂ€rkten sowie in U-Bahnen, Bussen und S-Bahnen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Huml betonte am Dienstag in MĂŒnchen: „Die sogenannte Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr gilt zwar erst ab nĂ€chster Woche. Aber es ist schon jetzt wichtig, sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schĂŒtzen.“

Die Ministerin fĂŒgte hinzu: „DafĂŒr kann eine Alltagsmaske oder ein Schal vor Mund und Nase in bestimmten Situationen ein zusĂ€tzlicher Baustein sein. Allerdings sollte dennoch darauf geachtet werden, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Außerdem bleibt es natĂŒrlich bei den ĂŒblichen Hygiene-Regeln.“

Die sogenannte Maskenpflicht gilt ab dem 27. April 2020 fĂŒr Personen ab dem siebten Lebensjahr beim Einkaufen sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss ab dem kommenden Montag auch das Personal von GeschĂ€ften tragen, die (wie zum Beispiel SupermĂ€rkte und Apotheken) bereits derzeit oder ab dem 27. April geöffnet haben dĂŒrfen.

Seit dem gestrigen Montag dĂŒrfen Bau- und GartenmĂ€rkte sowie GĂ€rtnereien wieder öffnen. Ab dem 27. April 2020 folgen dann Kfz-HĂ€ndler, FahrradhĂ€ndler und Buchhandlungen. Außerdem dĂŒrfen ab dem kommenden Montag alle EinzelhandelsgeschĂ€fte bis zu einer VerkaufsflĂ€che von maximal 800 qm öffnen, unabhĂ€ngig von den verkauften Sortimenten.

Huml erlĂ€uterte: „Medizinische Schutzmasken sind weiterhin nur fĂŒr Ärzte oder PflegekrĂ€fte gedacht. Die Bayerische Staatsregierung arbeitet intensiv daran, noch mehr zertifizierte SchutzausrĂŒstung zu besorgen. Außerdem treiben wir die Schaffung von zusĂ€tzlichen ProduktionskapazitĂ€ten in Bayern in Kooperation mit den bayerischen Unternehmen weiter voran.“

Huml verwies zudem darauf, dass sich die Menschen in Bayern seit dem gestrigen Montag in der Öffentlichkeit auch mit einer nicht im Haushalt lebenden Person aufhalten können. Das gilt fĂŒr Sport und Bewegung an der frischen Luft, also zum Beispiel auch fĂŒr SpaziergĂ€nge. Die Ministerin unterstrich: „Die Erleichterung ist vor allem fĂŒr Alleinstehende gedacht, damit auch sie eine Kontaktperson treffen können. Ziel bleibt aber, Ansteckungen möglichst du vermeiden. Deshalb gebieten es die Vernunft und die RĂŒcksichtnahme auf andere Menschen, möglichst wenige unterschiedliche Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen.“



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